Wie bereits
beschrieben unterteilt sich das Jahr in zwei Hauptsaisons: Zum einen den
Sommer- und zum anderen den Wintertourismus.
Der
Sommertourismus
richtet sich in erster Linie an die Erholungssuchenden, die vor allem an
der schönen Landschaft interessiert sind und einen Großteil
ihrer Freizeit mit Wanderungen verbringen. Darauf zielt natürlich
auch die Marketingstrategie der Ferienorte zu dieser Zeit ab, die mit dem
dichten Netz an Wanderwegen wirbt und die Schönheit der Landschaft
in den Vordergrund stellt.
Größere
Orte, wie zum Beispiel Davos, haben ihr Angebot inzwischen auch auf Aktivitäten
erweitert, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Umgebung stehen -
darunter Fallen zum Beispiel Tennis und Golf. In jüngerer Zeit sorgen
die sogenannten Trendsportarten für ein weiteres Anwachsen der Palette.
Durch Mountainbiking, Paragliding und Canyoning bekommen nun auch kleinere
Orte die Chance, eine neue Spezies von Urlaubern für sich zu entdecken:
Den Adventure-Typus - häufig gut verdienende Yuppies, die die Ablenkung
vom Alltag in einem Adrenalinschub suchen. Allerdings haben verschiedene
(tödliche) Unglücke zu einem erneuten Überdenken dieser
Vermarktung geführt.
Der
Wintersport
besitzt mit zwei Dritteln den größten Anteil am Tourismus. Wenn
es ums Ski- oder Snowboardfahren geht, stehen für weite Teile Europas
die Alpen an erster Stelle. So ist es auch nicht verwunderlich, daß
gerade in diesem Bereich die größten Investitionen getätigt
werden. Bau und Unterhalt von Skipisten und Transportanlagen sind ungleich
kostenintensiver als die Markierung von Wanderwegen, zumal die konkurrierenden
Orte sich seit einigen Jahren gegenseitig zu überbieten versuchen.
Daß dieses Denken in einen Teufelskreis führen kann, wird im
folgenden Punkt erläutert.
Photo
1: A. Dreher / www.pixelio.de
Photo
2: Karl Heinz Liebisch / www.pixelio.de
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